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Das Land des Lächelns

18. Juni 2017

19.00 Uhr

Opernhaus Zürich

Romantische Operette in drei Akten von Franz Lehár (1870-1948)

Text von Ludwig Herzer und Fritz Löhner nach dem Libretto von Victor Léon


 «Immer nur lächeln und immer vergnügt, immer zufrieden, wie’s immer sich fügt, lächeln trotz Weh und tausend Schmerzen», singt Prinz Sou-Chong und stimmt damit den melancholischen Grundton dieser Operette an, die sogar mit einem tragischen Ende aufwartet. Das Land des Lächelns gehört zu Franz Lehárs späten Operetten, die stilistisch weit entfernt sind von der frivolen Wiener Operette der Jahrhundertwende und in ihrer sinfonischen Dichte an die grossen Partituren des Tonfilms erinnern.In Das Land des Lächelns treffen zwei junge Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen aufeinander: Während seines Aufenthaltes in Wien lernt der chinesische Diplomat Prinz Sou-Chong die aus einer adeligen Familie stammende Lisa kennen. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und verlieben sich. Als Sou-Chong zum chinesischen Ministerpräsidenten ernannt wird, folgt ihm Lisa nach Peking. Dort wird sie mit fremden Sitten und uralten Traditionen konfrontiert, die ihre Liebe zu Sou-Chong auf den Prüfstand stellen. Am Ende zeigt sich: Die beiden Welten sind miteinander unvereinbar und lassen eine gemeinsame Zukunft nicht zu.Der Reiz des Fremden und die damit einhergehenden psychosozialen Konflikte haben die Opernmacher von jeher fasziniert. Asiatische Sujets waren dabei besonders im Fin de Siècle in Mode, wofür Puccinis Madama Butterfly nur das prominenteste Beispiel ist. Ihre Popularität verdankt Lehárs Operette aber besonders einem einzigen Lied, das mit einem der grössten Tenöre der Zeit verbunden war: «Dein ist mein ganzes Herz», mit dem sich Richard Tauber in die Herzen eines Millionenpublikums sang. Für unsere Neuproduktion kehrt Weltstar Piotr Beczala als Sou-Chong ans Opernhaus Zürich zurück, der wie kein Zweiter in der Tradition des berühmten Tauber-Stils steht; mit Julia Kleiter als Lisa hat er eine ebenbürtige Partnerin. Dass das Genre der Operette besonderer Sorgfalt bedarf, wissen auch Fabio Luisi und Andreas Homoki: Sie erklären diese Operette zur Chefsache.

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